Bau dir dein Werkzeug
Du kannst dir im Gespräch mit einer KI ein eigenes kleines Werkzeug bauen lassen — einen Rechner, eine Auswertung, eine Checkliste. Heraus kommt eine Datei — bei größeren Werkzeugen ein kleiner Ordner. Speichern, doppelklicken, fertig. Keine Installation, kein Konto, kein Server. Deine Daten bleiben auf deinem Gerät.
So geht es
- Eine KI öffnen, die Webseiten lesen kann — ein Chat genügt.
- Den Absatz unten hineinkopieren.
- Dahinter schreiben, was du brauchst — in normalen Worten.
- Das Ergebnis speichern und doppelklicken.
Das hineinkopieren:
Follow the build guide at https://ai-build-guide.flomotlik.me/llms.txt before you write any code. Give me something I can save and open by double-clicking — no installation, no server, no terminal. Write the interface in German. What I need:
Der Absatz ist auf Englisch — das ist Absicht. Er verweist die KI auf den Leitfaden, in dem steht, wie so ein Werkzeug gebaut sein muss. Deine Beschreibung dahinter und die fertige Oberfläche sind auf Deutsch.
Derselbe Absatz funktioniert in Werkzeugen, die direkt in einen Ordner
auf deinem Rechner schreiben — etwa Claude Code, Cowork oder Projects
und die entsprechenden Angebote anderer Anbieter. Dann speicherst du
nichts von Hand: Der Ordner entsteht fertig, und du klickst darin die
index.html an.
Beispiele
- „Rechne mir vier Varianten für die Abgeltung an Nachbargemeinden durch, mit Kontrollsumme."
- „Lies diese Teilnehmerliste als CSV ein und zeig mir die Auswertung nach Ortsteilen."
- „Eine Checkliste für die Sitzungsvorbereitung, die sich merkt, was ich abgehakt habe."
- „Ein Formular, aus dem am Ende ein fertiger Antragstext zum Kopieren herauskommt."
- „Ein Bild im Vereinslayout mit Titel, Datum und Ort, zum Herunterladen."
Wenn eine Aufgabe nur einmal vorkommt, brauchst du kein Werkzeug — dann ist die Antwort im Chat schneller. Werkzeuge lohnen sich, wenn etwas wiederkommt oder wenn das Ergebnis nachvollziehbar sein muss.
Was hier noch steht
Die eigentlichen Vorgaben — auf Englisch, weil KI-Modelle damit zuverlässiger arbeiten. Du musst ihn nicht lesen; die KI holt ihn sich selbst. Nachschauen kannst du trotzdem.
Wenn eine Datei nicht reichtFür später: mehrere Seiten, eine eigene Adresse über GitHub Pages und was zu beachten ist, bevor ein Ordner öffentlich wird.
Zwei Dinge vorweg
Was die KI nicht sehen soll
Namen mit Adressen, Geburtsdaten, IBANs, Spender- und Mitgliederlisten, vertrauliche Unterlagen. Beschreib stattdessen den Aufbau („eine Tabelle mit den Spalten Name, Ortsteil, Betrag"), lass das Werkzeug damit bauen und die echte Datei erst im fertigen Werkzeug öffnen — die verlässt dein Gerät nicht.
Bei Werkzeugen mit Ordnerzugriff gilt das genauso: Was im Projektordner liegt, kann die KI lesen — auch Dateien, die du ihr nie gezeigt hast. Solche Unterlagen gehören woanders hin.
Nachrechnen bleibt bei dir
Eine KI rechnet, du weißt Bescheid. Prüf eine Summe, die du kennst, und ob etwas fehlt, das da sein müsste. Bitte die KI ausdrücklich um eine Kontrollsumme und darum, zu zeigen, wie viele Zeilen sie gelesen hat.